KREATOR

Kombiniert großformatigen 3D-Druck mit CNC in einer Maschine.

Additive Fertigung und Großformatfräsen

Der KREATOR von CMS ist ein modulares Nachrüstsystem für die großformatige additive Fertigung, das bestehende CNC-Maschinen zu leistungsfähigen Hybridmaschinen erweitert. Er lässt sich als Pickup-Lösung an vorhandene CMS-Maschinen – wie die ARES oder die POSEIDON – anbinden und stattet diese mit einem Extruder aus, der thermoplastische Granulate schichtweise aufträgt (SEAM-Technologie). So können große Bauteile zunächst additiv hergestellt und anschließend präzise nachbearbeitet werden. Der KREATOR wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt und ermöglicht eine flexible, materialeffiziente Produktion mit verschiedenen Kunststoffen und faserverstärkten Materialien – vor allem in Branchen wie Automobilbau, Luft- und Raumfahrt oder im Formen- und Modellbau.

Die Vorteile

 

Kosteneffiziente LFAM-Lösung

Der KREATOR ermöglicht eine wirtschaftliche großformatige additive Fertigung (LFAM), da er mit kostengünstigem Kunststoffgranulat statt mit teurem Filament arbeitet. Gleichzeitig reduziert die Kombination aus 3D-Druck und Fräsen in einer Maschine Produktionsschritte und damit Zeit- sowie Betriebskosten.

Sparsam & nachhaltig

Der 3D-Drucker ist voll integriert in eine CMS-Maschine. Dies ermöglicht Produktion ohne manuelle Arbeitsvorgänge und erzielt eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 16 m/min. Mindestens 81% der Werkstoffe werden bei der Fertigung eines Werkstücks im Vergleich zu den Lösungen von derzeitigen Mitbewerbern eingespart.

Innovativ & patentiert

Bei der additiven Fertigungstechnologie handelt es sich um Screw Extrusion Additive Manufacturing (SEAM - additive Fertigung mit Schneckenpressung). Als Material wird thermoplastisches Polymer in Granulatform eingesetzt, das durch den Einschneckenextruder geschmolzen wird. Der Extruder wird über die Achsen des Bearbeitungszentrums bewegt. Das geschmolzene Polymer wird in Schichten aufgetragen, die plastifizieren und ein einziges Werkstück bilden.
Die automatische Verbindung zwischen Elektrospindel und Extruder wurde zum Patent angemeldet. Ein zusätzlicher Schlitten auf der Y-Achse trägt den Extruder und alle zugehörigen Geräte und kann an den Schlitten auf der Y-Achse angehängt werden. Auf diese Weise wird der automatische Werkzeug-/Extruderwechsel ausgeführt, ohne dass Steckverbinder erforderlich sind.

Technische Daten

MODELL ACHSENHÜBE
(mm) (°)
X Y Z B C
36/18 3.500 1.190 1.200 ±120 ±270
48/18 4.700 1.190 1.200 ±120 ±270
36/26 3.500 1.990 1.200 ±120 ±270
48/26 4.700 1.990 1.200 ±120 ±270

Medien / Videos